In den letzten Wochen ist in allen Medien das übergreifende Thema, die Pandemie rund um das Corona-Virus. Es macht sich indes die Sorge breit, dass durch die Reisebeschränkungen ein Engpass in der 24-Stunden-Betreuung droht. Viele befürchten sogar den Zusammenbruch der 24-Stunden-Betreuung, wenn die Grenzen weiterhin geschlossen bleiben.

Krisenmanagement während der Ausnahmesituation

Wie wichtig ein professionelles Team und gutes Krisenmanagement ist zeigt sich, wenn in kürzester Zeit rasche und flexible Maßnahmen gesetzt werden müssen, um das System der 24- Stunden-Betreuung weiter aufrechterhalten zu können. „Natürlich spürten wir in den vergangenen Wochen die Unsicherheit und Ängste unserer KlientInnen und PersonenbetreuerInnen. Daher sind wir jetzt während der Corona-Krise mit allen zu betreuenden Familien verstärkt in Kontakt, um ihnen mit fundiertem Wissen beizustehen“, so DGKP Kerstin Marchner, Leiterin des BestCare 24 Netzes. Schon Anfang März wurde begonnen, die PersonenbetreuerInnen über die umfangreichen Änderungen, die in den nächsten auf Wochen auf sie zukommen, einzustimmen. Um das Infektionsrisiko möglichst gering zu halten, wurden die PersonenebetreuerInnen gebeten, statt dem üblichen 2-4 Wochen-Turnus über einen Zeitraum von 2-3 Monaten bei den zu betreuenden Familien zu verbringen.

Strukturierte Hilfeleistung

Zusätzlich besitzt das Unternehmen ein breit aufgestelltes Team, welches sich die Unterstützung von KlientInnen und PersonenbetreuerInnen strukturiert untereinander aufteilt. Ein Team aus diplomiertem Fachpersonal (DGKPs) informiert vor allem die PersonenbetreuerInnen und KlientInnen über die verstärkten medizinischen Anforderungen, wie die erhöhten Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen. „Alle PersonenbetreuerInnen haben einen Leitfaden für die Umsetzung von Hygienemaßnahmen im Zusammenhang mit dem Coronavirus erhalten, wie z.B. das regelmäßige und gründliche Händewaschen. Obgleich diese Hygieneregeln bereits vor dem Coronavirus unerlässlich waren, sind wir jetzt nochmal mehr darauf bedacht“, so Marchner.  Auch Personen, die zuvor nicht auf eine Betreuung angewiesen waren, aber nun Unterstützung benötigen, erhalten Hilfe. „Wir suchen auch für neue KlientInnen eine/n PersonenbetreuerIn und versuchen, alle Anfragen rasch zu bearbeiten und mit einer Betreuung zu beginnen.“

Unterstützung in der jeweiligen Landessprache

Neben dem Team aus diplomiertem Fachpersonal, bildet das Recruiting Team die zweite essentielle Säule des Unternehmens. Sie sind die direkten Ansprechpartner für die PersonenbetreuerInnen während der gesamten Betreuungszeit und darüber hinaus. Sie sind eine wichtige psychologische Stütze für die PersonenbetreuerInnen. Versetzt man sich in die Lage einer Personenbetreuerin/eines Personenbetreuers, dann sind das Menschen, die sich momentan in einem fremden Land befinden. Sie wissen nicht, wann sie das nächste Mal nach Hause fahren können und hören allerlei Dingen in den Nachrichten und in den sozialen Medien – teils auch Falschmeldungen. Das verunsichert natürlich. Wir sind in der glücklichen Lage, ein sprachlich breit aufgestelltes Recruiting Team zu besitzen wodurch wir in den jeweiligen Landessprachen mit den PersonenbetreuerInnen kommunizieren können. Wir können sie rasch und gezielt über die neuesten Reiseinformationen und Anträge, die ausgefüllt werden müssen, informieren, und natürlich das Wichtigste, sie in dieser Ausnahmesituation beruhigen.

Positive Rückmeldung von den PersonenbetreuerInnen

Die gesetzten Maßnahmen scheinengut zu wirken.  „Unsere Arbeit führtedazu, dass sich bis auf die Ausnahme einer Personenbetreuerin alle dafür entschiedenhaben, bei den zu betreuenden Familien zu bleiben. Sie fühlen sich gutaufgehoben und durch unser Team gut unterstützt. Das freut uns sehr!“